Bestellungen Importieren
Die Aufgabe liest Bestellungen aus einer Datei ein, mit Positionen, Rechnungs- und Lieferadresse. Sie ist der Weg für ein Verkaufssystem, das keine eigene Anbindung hat, und für den einmaligen Fall, in dem Altbestellungen aus einem abgelösten System nach TRADElube kommen sollen.
Was übertragen wird
Je Bestellung ein Datensatz mit ihren Kopfdaten, ihren Positionen und beiden Adressen. Der Kunde entsteht auf Wunsch mit. Ohne diesen Wunsch bleibt die Bestellung ohne Kundenstammsatz.
Die Positionen stehen in derselben Datei, eine Zeile je Position. Aus zehn Zeilen mit derselben Bestellnummer wird also eine Bestellung mit zehn Positionen und nicht zehn Bestellungen.
Aufbau des Transferplans
Sieben Abschnitte, und der Aufbau entscheidet hier mehr als bei jeder anderen Aufgabe dieses Kanals.

| Abschnitt | Was darin steht |
|---|---|
| Aufbau | Zwei Datensätze: die Bestellung und, darunter geschachtelt, die Position |
| Auswahl | Ob eine unbekannte Bestellung angelegt wird, und für welche weiteren Kanäle sie vorgemerkt wird |
| Allgemein | Die Kopfdaten: Bestellnummer, Zeitpunkt, Bestell-, Zahlungs- und Lieferstatus |
| Kunde | Bestehender Kunde und Kunde Anlegen |
| Rechnungsadresse | Die Anschrift, an die die Rechnung geht |
| Lieferadresse | Die Anschrift, an die geliefert wird |
| Bestellpositionen | Artikel, Menge, Einzelpreis und die übrigen Felder einer Position |
Der Positionsdatensatz bekommt keine Zuordnung. Er wird unter den Datensatz der Bestellung geschachtelt und bleibt in der Zeile Zuordnung leer. Der Grund ist die Regel, nach der ein Datensatz mit Zuordnung ein eigenes Objekt ist: Trüge die Position eine, würde aus jeder Zeile eine eigene Bestellung. Ohne Zuordnung ist sie eine Zeilenmenge an der Bestellung ihres Vorgängers, und genau das soll sie sein. Die Bestellung selbst trägt Zuordnung und Gruppierung auf der Bestellnummer.
Ein Statuswert ist kein Text. Bestell-, Zahlungs- und Lieferstatus verweisen auf Einträge aus den Einstellungen, deshalb bietet die Zeile keine Feldzuweisung an, sondern einen festen Wert oder ein Skript. Führt Ihre Datei je Zeile einen anderen Status, legen Sie im Abschnitt Allgemein je Statuswert einen Datensatz an und schränken ihn über dessen Auswahl auf die passenden Zeilen ein. Bei vier Bestellstatus sind das vier Datensätze, jeder mit einem festen Wert.
Der Kunde entsteht nur, wenn Sie es sagen. Beide Zeilen im Abschnitt Kunde sind ab Werk abgewählt. Bestehender Kunde sucht über ein Skript den Stammsatz, an den die Bestellung gehängt wird, üblicherweise über die Kundennummer aus der Datei. Kunde Anlegen entscheidet, was geschieht, wenn keiner gefunden wurde. Der neu angelegte Kunde bekommt die Adressen der Bestellung mit. Ein eigener Adressabschnitt am Kunden ist dafür nicht nötig.
Besonderheiten und Grenzen
Die Erneuerungszeit der Aufgabe steht ab Werk auf Niemals, anders als bei den übrigen Importen. Eine einmal eingelesene Bestellung ist ein abgeschlossener Vorgang, und eine Ausführung über dieselbe Datei schreibt sie nicht noch einmal. Wer den Bestellstatus aus der Datei nachführen will, stellt sie um.
Kunden haben keine eigene Aufgabe. Sie entstehen mit der Bestellung, oder sie stehen schon in TRADElube.
Eine zweite Ausführung über dieselbe Datei ist der Weg, nachträglich Ordnung zu schaffen: Er verknüpft Bestellungen mit Kunden, die inzwischen angelegt worden sind.
Weiterführend
- Benutzerdefiniert: Datenformate, Endpunkte und die übrigen sechs Aufgaben
- Bestellungen Exportieren (Benutzerdefiniert): der umgekehrte Weg, aus TRADElube in eine Datei
- Bestellungen (Referenz): die Detailansicht einer Bestellung und ihre Bereiche
- Kunden (Referenz): der Stammsatz, an den die Bestellung gehängt wird
- Transferplan (Konzepte): Aufbau, Datensatz, Gruppierung und Replikation