Lagerbestände Hochladen
Die Aufgabe meldet die Bestände Ihrer Produkte an den Shopware-Shop, und sonst nichts. Sie ist von Produkte Hochladen getrennt, weil ein Bestand sich viel häufiger ändert als ein Produkt: So schleppt eine Bestandsänderung nicht den ganzen Produktdatensatz mit, und die Aufgabe kann in einem engen Takt laufen, während der Produktupload nachts läuft.
Was übertragen wird
Je Produkt geht eine Zahl in den Shop, der Bestand. Welche Zahl das ist, rechnet der Transferplan aus, und die Vorbelegung ist keine reine Weitergabe, siehe unten.
TRADElube überträgt nur, was sich geändert hat. Ein Produkt, dessen Bestand gleich geblieben ist, wird übersprungen. Das ist der Grund, warum eine Ausführung über den ganzen Katalog in der Nachverfolgung nur die tatsächlich geänderten zeigt.
Aufbau des Transferplans
Der Plan trägt drei Abschnitte:
| Abschnitt | Was darin steht |
|---|---|
| Auswahl | Bedingung, also welche Produkte überhaupt mitgehen, und Bestehender Eintrag, also woran TRADElube das Gegenstück im Shop wiedererkennt |
| Allgemein | Die eine Zuweisung Lagerbestand, und die ist Pflicht |
| Zusatzfelder | Je Register ein Paar aus Feldname und Feldwert, für Werte, die Shopware nicht als Bestand kennt |
Die Zuweisung Lagerbestand ist als Skript vorbelegt, nicht als Feldzuweisung, und die Rechnung darin ist der Grund, warum der Bestand im Shop nicht einfach Ihr Bestand ist:
Bestand Ihres ersten Lagers plus die Differenz zwischen dem Bestand des Shops und dem dort verfügbaren Bestand.
Der Grund ist die Doppelzählung. Shopware zieht bei einer Bestellung, die noch nicht ausgeliefert ist, die Menge vom verfügbaren Bestand ab und merkt sie sich als reserviert. Kommt diese Bestellung über Bestellungen Herunterladen zu Ihnen und wird dort ebenfalls vom Bestand abgezogen, wäre die Menge zweimal weg. Die Rechnung addiert die reservierte Menge deshalb wieder dazu.
Führen Sie mehrere Lager, ist das erste die Vorbelegung, nicht die Summe. Je Lager steht eine eigene Quelle bereit. Welche Lager in den Shop gehen sollen, entscheiden Sie im Skript.
Zusatzfelder nimmt alles, was kein Bestand ist. Der Feldname wird als fester Wert eingetragen, denn eine Nachschlageliste der im Shop vorhandenen Zusatzfelder gibt es nicht. Als Wert stehen die Lager, die Produktkennungen und Ihre Eigenschaften zur Wahl. Das ist der Weg, dem Shop neben dem Bestand noch eine Zahl mitzugeben, etwa den Bestand eines zweiten Lagers.
Besonderheiten und Grenzen
Die Aufgabe legt kein Produkt an. Sie schreibt in ein Produkt, das im Shop schon steht. Ein Artikel ohne Kanalzuordnung wird übersprungen, und die Reihenfolge ist deshalb immer: erst Produkte Hochladen, dann die Bestände.
Ein Bestand von null ist eine Zahl wie jede andere. Er wird übertragen und stellt den Artikel im Shop auf ausverkauft, statt ihn zu verstecken. Ob ein ausverkaufter Artikel im Shop sichtbar bleibt, entscheidet der Shop.
Der Takt gehört zur Aufgabe, nicht zum Kanal. Weil diese Aufgabe klein ist, ist sie die erste, bei der sich ein enger Takt lohnt. Die Einstellung dafür ist Leistung im Bereich Allgemein, siehe Kanäle und Aufgaben.
Weiterführend
- Shopware: Voraussetzungen, Verbindung, Zuordnungen und die übrigen zwölf Aufgaben
- Produkte Hochladen (Shopware): die Aufgabe, die die Produkte selbst überträgt
- Lagerbestand (Konzepte): wie TRADElube Bestände je Lager führt
- Bestellungen Herunterladen (Shopware): der Weg, auf dem eine Bestellung des Shops den Bestand berührt
- Transferplan (Konzepte): Plan, Abschnitt und Zuweisung, dazu die drei Arten, einen Wert zu bestimmen