Eigenschaften

Eine Eigenschaft ist ein Feld, das Sie selbst anlegen, an einem der sechs Hauptobjekte. Eingerichtet wird sie einmal unter dem Navigationspunkt Einstellungen, über die Schaltfläche Eigenschaften. Danach pflegen Sie sie am Datensatz selbst, im Bereich Eigenschaften.

Wozu es Eigenschaften gibt und wann Sie eine anlegen statt ein vorhandenes Feld zu verwenden, steht unter Eigenschaften.

Übersicht

Die Seite ist zweifach nach Reitern gegliedert: oben nach dem Objekttyp, darunter nach der Gruppe. Erst darunter steht die Liste der Eigenschaften.

Eigenschaften der Produkte mit den Objektreitern, den Gruppenreitern und der Liste der Gruppe Optik

Die obere Werkzeugleiste gehört den Gruppen, die untere den Eigenschaften. Oben legt Neue Gruppe eine Gruppe an, Gruppe Löschen entfernt die gewählte, Nach Vorne und Nach Hinten verschieben ihren Reiter. Unten öffnet Neu ein Menü mit den sieben Typen, Bearbeiten öffnet die gewählte Eigenschaft, Löschen entfernt sie nach einer Rückfrage, Nach Oben und Nach Unten verschieben sie in der Liste. Die vier Schaltflächen, die auf eine Auswahl wirken, sind ohne eine solche abgeblendet.

Passen die Gruppenreiter nicht in eine Zeile, erscheinen an den Enden zwei Blätterpfeile. Sie schieben die Reiterreihe, sie ändern nichts an der Reihenfolge. Dafür sind Nach Vorne und Nach Hinten da.

Die Liste trägt drei Spalten.

Spalte Inhalt
Position Die Nummer, in der die Eigenschaft am Datensatz erscheint. Geändert wird sie über Nach Oben und Nach Unten, nicht durch Eintippen in der Liste
Name Die Beschriftung, unter der das Feld am Datensatz steht
Typ Einer der sieben Typen, siehe unten. Er steht nach dem Anlegen fest

Objekttypen

Die sechs Reiter der oberen Reihe sind die Objekte, an denen es Eigenschaften gibt: Produkte, Hersteller, Kategorien, Medien, Bestellungen und Kunden. Jeder Reiter führt seinen eigenen Bestand. Eine Eigenschaft gehört immer genau einem Objekttyp und lässt sich nachträglich nicht auf einen anderen umstellen.

Eigenschaften gibt es an allen sechs und nicht nur am Produkt. Ein Bildnachweis am Medium, ein Wunschtermin an der Bestellung, ein Zahlungsziel am Kunden: Das sind Anforderungen, für die es sonst eine Anpassung an der Software bräuchte, und hier sind es drei Minuten in den Einstellungen.

Der Name muss je Objekttyp eindeutig sein, nicht je Gruppe. Zwei Gruppen dürfen also nicht beide etwas führen, das Glanzgrad heißt; am Produkt und am Hersteller dagegen schon.

Gruppen

Eine Gruppe fasst Eigenschaften zusammen, die zusammen gelesen werden. Am Datensatz wird daraus ein eigener Reiter, hier in den Einstellungen ebenso.

Der erste Reiter heißt Standard und lässt sich weder anlegen noch umbenennen noch löschen. Er nimmt auf, was keiner Gruppe zugewiesen ist, und steht deshalb immer vorn.

Ohne eine einzige Gruppe gibt es die zweite Reiterreihe gar nicht. Ein Objekttyp mit fünf Eigenschaften und keiner Gruppe zeigt unter der Gruppen-Werkzeugleiste direkt die Liste.

Eigenschaften der Kunden ohne Gruppenreiter, die Liste steht direkt unter der Werkzeugleiste

Eine neue Gruppe bekommt ihren Namen von TRADElube, und zwar Gruppe, jede weitere mit einer angehängten Nummer. Umbenannt wird sie im Feld über der Liste, das nur bei einer echten Gruppe erscheint.

Eine Gruppe zu löschen löscht keine Eigenschaft. Was in ihr stand, wandert nach Standard und behält seine Werte an allen Datensätzen. Das ist die vorsichtige Auslegung: Eine Gruppe ist eine Anordnung, und eine Anordnung aufzulösen darf keine Daten kosten.

Die sieben Typen

Der Typ entscheidet, was am Datensatz eingetragen werden kann, und er steht mit dem Anlegen fest. Gewählt wird er im Menü der Schaltfläche Neu.

Aufgeklapptes Menü der Schaltfläche Neu mit den sieben Typen von Text bis Auswahl

Typ Was am Datensatz eingetragen wird
Text Freier Text, wahlweise einzeilig, mehrzeilig oder formatiert
Logisch Ja oder nein, am Datensatz ein Kontrollkästchen
Ganzzahl Eine Zahl ohne Nachkommastellen
Dezimalzahl Eine Zahl mit einer festgelegten Zahl von Nachkommastellen
Datum Ein Kalendertag
Datum und Uhrzeit Ein Kalendertag mit Uhrzeit
Auswahl Ein Eintrag aus einer Liste, die Sie selbst festlegen

Ein nachträglicher Wechsel des Typs ist nicht vorgesehen, und das ist keine Lücke: An der Eigenschaft hängen die bereits eingetragenen Werte an allen Datensätzen. Aus 3,5 Liter eine Zahl zu machen, geht bei einem Datensatz von Hand und bei tausend gar nicht. Brauchen Sie einen anderen Typ, legen Sie die Eigenschaft neu an.

Die Detailansicht

Sie öffnen eine Eigenschaft über Bearbeiten. Die Detailansicht trägt zwei Bereiche, Allgemein und Konfiguration.

Bereich Allgemein der Eigenschaft Glanzgrad mit Position, Name und der Gruppe Optik

Allgemein

Feld Bedeutung Hinweis
Position Die Nummer innerhalb der Gruppe Hier eintippbar, in der Liste nur über die Schaltflächen änderbar
Name Die Beschriftung am Datensatz Muss je Objekttyp eindeutig sein
Gruppe Die Gruppe, in der die Eigenschaft steht Umhängen ist jederzeit möglich, die Werte bleiben. Ohne Auswahl steht sie unter Standard

Hinter der Gruppe stehen Objekttyp und Typ, beide ohne eigene Beschriftung und beide nicht änderbar. Im Bild ist das Produkt Auswahl, also der Objekttyp Produkt und der Typ Auswahl. Beide sind mit dem Anlegen gesetzt.

Konfiguration

Was dieser Bereich zeigt, hängt am Typ. Bei Text, Ganzzahl, Dezimalzahl und Auswahl stehen dort Einstellungen, bei Logisch, Datum und Datum und Uhrzeit gibt es keine, und der Bereich bleibt leer.

Bereich Konfiguration einer Text-Eigenschaft mit den Kästchen Mehrzeilig und Formatierter Text

Der Typ Text trägt zwei Kontrollkästchen. Mehrzeilig macht aus dem Feld am Datensatz einen mehrzeiligen Kasten, Formatierter Text zusätzlich einen mit Formatierung. Das zweite zieht das erste nach: Wer Formatierung setzt, bekommt Mehrzeilig dazu, auch wenn er es nicht angehakt hat.

Bereich Konfiguration einer Dezimalzahl-Eigenschaft mit Nachkommastellen, Minimalwert und Maximalwert

Der Typ Ganzzahl trägt Minimalwert und Maximalwert, Dezimalzahl dieselben beiden und davor Nachkommastellen. Die Nachkommastellen wirken auf beide Grenzen: Die Felder darunter nehmen genau so viele Stellen an, wie hier stehen.

Optionslisten

Beim Typ Auswahl trägt der Bereich Konfiguration die Liste der Einträge, aus denen am Datensatz gewählt wird, dazu vier Kontrollkästchen.

Bereich Konfiguration der Eigenschaft Glanzgrad mit vier Kästchen und der alphabetisch geordneten Optionsliste von glänzend bis stumpfmatt

Über der Liste stehen Neu, das eine leere Zeile anhängt, und Löschen, das die gewählte entfernt. Solange Alphabetisch Sortieren gesetzt ist, sind das alle. Ohne das Häkchen kommen Nach Oben und Nach Unten hinzu und verschieben die gewählte Zeile. Der Name wird in der Zeile selbst getippt, die Position vergibt TRADElube.

Von den vier Kontrollkästchen betreffen die ersten drei nicht die Pflege von Hand, sondern die Übertragung: Sie entscheiden, wie ein gelieferter Text auf einen Eintrag dieser Liste trifft. Das vierte ordnet die Liste.

Feld Bedeutung Hinweis
Automatisch Befüllen Ein gelieferter Wert, der in der Liste fehlt, wird als neuer Eintrag angelegt Ohne Häkchen schlägt der Datensatz mit einer benannten Meldung fehl, statt still übergangen zu werden
Ignoriere Groß- und Kleinschreibung seidenmatt trifft auf Seidenmatt Wirkt nur beim Vergleich, der Eintrag behält seine Schreibweise
Ignoriere Leerzeichen Seiden matt trifft auf Seidenmatt Ebenso
Alphabetisch Sortieren Die Liste ordnet sich nach dem Namen, und die Spalte Position folgt dieser Ordnung Gesetzt bei einer neuen Eigenschaft. Ohne Häkchen gilt die Reihenfolge, die Sie über die Schaltflächen setzen

Automatisch Befüllen ist bei einer neuen Eigenschaft gesetzt, und das Häkchen hat einen Preis: Wächst die Liste bei jeder Ausführung mit, sammeln sich Tippfehler der Gegenseite als eigene Einträge an, und die Auswahl am Datensatz wird mit der Zeit unbrauchbar. Wer die Liste fest halten will, nimmt das Häkchen heraus und bekommt stattdessen einen Fehler an genau dem Datensatz, der den unbekannten Wert trug. Daraus wird dann ein neuer Eintrag oder eine Korrektur im Vorsystem. Was davon richtig ist, hängt an der Quelle: Bei einer gepflegten Herstellerliste ist das Befüllen bequem, bei freier Texterfassung ist es der Anfang vom Ende der Liste.

Was ein angebundenes System davon sieht

Eine Eigenschaft wird übertragen wie jedes andere Feld: über eine Zuweisung im Transferplan der Aufgabe. Beim Typ Auswahl kommt eine zweite Ebene dazu, denn die Einträge der Optionsliste haben auf der Gegenseite eigene Kennungen und werden deshalb zugeordnet.

Wie eine Zuweisung entsteht, steht unter Transferplan, was eine Zuordnung ist unter Zuordnungen.

Weiterführend