Shopify

TRADElube schreibt den Katalog in Ihren Shopify-Shop: Kollektionen, Bilder, Produkte, Preise und Bestände. Zurück kommen die Bestellungen. In der Auswahl der Kanaltypen steht der Kanal in der Gruppe Onlineshops und heißt dort Shopify.

Die Anmeldung läuft anders als bei einem Shop, den Sie selbst hosten. Sie tragen kein Passwort ein, sondern legen in Shopify eine App an und erlauben ihr den Zugriff auf Ihren Shop. Das ist der eine Punkt, an dem die Einrichtung dieses Kanals mehr Schritte hat als sonst. Alles Übrige ist kürzer, weil Shopify weniger Listen führt, die zugeordnet werden müssen.

Voraussetzungen

Was Wo es herkommt
Ein Shopify-Shop Sein Name endet auf .myshopify.com und gehört ohne https:// in das Feld Shop. Jede Adresse, die nur weiterleitet, ist hier die falsche: die Domain, unter der Ihre Kunden einkaufen, eine Alias-Domain und eine frühere .myshopify.com-Adresse nach einer Umbenennung
Eine App für Ihren Shop Sie liefert je nach Bauart entweder Client Id und Client Secret oder einen Zugangstoken, siehe unten
Ein Shopify-Konto, das Apps anlegen und ihnen Zugriff erlauben darf Ein Mitarbeiterkonto ohne dieses Recht kommt bis zur Anmeldeseite und nicht weiter

Eine solche App entsteht nicht in der gewohnten Shop-Verwaltung, sondern im Entwicklerbereich von Shopify. Die App ist ein Eintrag, der zwei Dinge festhält: wer zugreifen darf und worauf. Das Zweite ist die Liste der Rechte, und sie muss die Bereiche abdecken, in denen der Kanal arbeitet: Produkte samt Kollektionen, Dateien für die Bilder, Lagerbestände und Standorte, Bestellungen samt Auftragsabwicklung, Kunden.

Fehlt ein Recht, scheitert nicht die Einrichtung, sondern später die Aufgabe, die es braucht. Fehlt etwa das Recht an Dateien, laufen alle Aufgaben außer Medien Hochladen.

Verbindung einrichten

  1. Die App im Entwicklerbereich von Shopify anlegen, ihr die oben genannten Rechte geben und eine Version veröffentlichen. Erst eine veröffentlichte Version gilt.
  2. Im Bereich Zugangsdaten den Namen des Shops ohne https:// in das Feld Shop eintragen, dazu Client Id und Client Secret der App, und speichern.
  3. Die App im Shop installieren. Das geschieht bei Shopify über den Installationslink der App, und es geht dem nächsten Schritt voraus.
  4. Zugang Anfordern führt Sie zu Shopify, wo Sie den Zugriff bestätigen.
  5. Zurück in TRADElube steht in der Zeile unter den Feldern Authorisierung erfolgreich samt Datum.
  6. Zuordnungen füllen, siehe unten, dann die Aufgaben starten.

Jeden dieser Schritte mit Bildern und den Feldern der Shopify-Oberfläche beschreibt Shopify anbinden.

Ob die Verbindung wirklich steht, beantwortet Verbinden. Die Schaltfläche ist abgeschaltet, solange keine Erlaubnis vorliegt, und wird erst danach anklickbar. Sie fragt bei Shopify nach und antwortet mit Verbindung erfolgreich oder mit dem Text, den Shopify zurückgegeben hat.

Bereich Zugangsdaten des Shopify-Kanals mit eingetragener Shop-Adresse, den drei Schaltflächen darüber und dem Hinweis Authorisierung ausstehend

Nach erteilter Erlaubnis verschwinden die Felder, und im Bereich steht nur noch die Adresse Ihres Shops. Das ist kein Verlust: Der Zugangstoken gehört ab da Shopify und TRADElube gemeinsam, und es gibt nichts mehr, was Sie daran einstellen könnten. Wollen Sie die Verbindung zu einem anderen Shop aufbauen, nimmt Zugang Zurücksetzen die Erlaubnis zurück und stellt die Felder wieder her.

Client Id und Client Secret sind die Ausweise Ihrer App. Beide gehören eingetragen, bevor Sie Zugang Anfordern benutzen: Ohne sie weiß Shopify nicht, wessen Zugriff Sie da erlauben sollen, und die Anmeldeseite kommt gar nicht erst zustande.

Das Feld Zugangstoken ist der zweite Weg, und er kommt ohne den Umweg über die Anmeldeseite aus. Stellt Ihre App den Token gleich selbst aus, wie es eine nur für den eigenen Shop bestimmte App tut, tragen Sie Shop und Token ein und lassen die beiden Felder darüber leer. Der Kanal gilt damit als angemeldet, und Zugang Anfordern brauchen Sie nicht.

Konfiguration

Der Bereich trägt ein einziges Feld. Oberste Kategorie meint die Seite von TRADElube und entscheidet, welcher Teil Ihres Katalogs als Kollektion in den Shop geht. Leer heißt „alle Kategorien der obersten Ebene", und das ist bei einem Katalog mit mehreren Wurzeln die richtige Einstellung, keine vergessene. Nur wenn Sie ausdrücklich einen Teilbaum übertragen wollen, tragen Sie dort dessen Wurzel ein.

Kollektionen liegen bei Shopify alle auf einer Ebene, es gibt dort also keine Stelle, unter die sich Ihr Baum hängen ließe. Ein Gegenstück zu diesem Feld führt der Shop deshalb nicht, und es fehlt auch nicht.

Zuordnungen

Der Kanal führt vier Register, je eines für eine Liste, die es auf beiden Seiten gibt. Die Spalte Extern zeigt den Eintrag im Shop, die Spalte Intern den in TRADElube.

Register Was zugeordnet wird
Zahlungsarten Der Zahlungsanbieter, über den eine Bestellung bezahlt wurde, auf Ihre Zahlungsart
Lieferarten Der Code der Versandart aus der Bestellung auf Ihre Lieferart
Optionen Ihre Auswahl-Eigenschaften auf die Optionen, die Shopify am Produkt führt
Metafelder Ihre Eigenschaften auf die Metafelddefinitionen des Shops

Register Optionen des Shopify-Kanals mit zwei Zeilen, links der eingetippte Optionsname und rechts die Auswahlliste der Eigenschaften

In drei der vier Register tragen Sie die externe Seite von Hand ein, und das sieht man ihnen an: Wo sonst eine Auswahlliste steht, steht hier ein Textfeld, und Neu Laden fehlt darüber ganz. Der Grund ist derselbe wie überall, wo eine Schaltfläche fehlt: Shopify gibt diese Listen nicht als Listen heraus. Was eine Zahlungsart heißt, steht erst in der Bestellung, in der sie benutzt wurde.

Für Sie heißt das: Die erste Bestellung ist zugleich der Anlass, das Register zu füllen. Eine Bestellung, deren Zahlungsart nicht zugeordnet ist, kommt trotzdem an, sie trägt dann in TRADElube keine Zahlungsart. In der Nachverfolgung sehen Sie, welchen Wert Shopify geliefert hat, und tragen ihn in die Spalte Extern ein.

Anders ist es beim Register Metafelder. Metafelddefinitionen führt Shopify als Liste, deshalb stehen dort Neu Laden und Importieren zur Verfügung, und die externe Seite ist eine Auswahlliste. Importieren legt für die noch nicht zugeordneten Metafelder des Shops eine Eigenschaft in TRADElube an.

Verfügbare Aufgaben

Sechs Aufgaben, fünf in den Shop hinein und eine heraus. Herunterladen heißt aus dem Shop nach TRADElube, Hochladen umgekehrt.

Aufgabe Richtung Überträgt Hinweise
Kollektionen Hochladen Export Kategorien als Kollektionen Die Verschachtelung geht dabei verloren, siehe unten
Medien Hochladen Export Medien Läuft vor den Produkten, sonst hat ein Produkt kein Bild, auf das es verweisen kann
Produkte Hochladen Export Produkte samt Varianten, Preisen, Bildverweisen, Kollektionen und Metafeldern Die umfangreichste Aufgabe des Kanals, mit einem Plan je Ebene
Produkte Hochladen (Minimal) Export Nur die Variantenfelder von Produkten, die im Shop schon stehen Die Alternative zur vollständigen Aufgabe, nicht ihre Ergänzung
Lagerbestände Hochladen Export Nur die Bestände Getrennt von den Produkten, damit eine Bestandsänderung nicht den ganzen Produktdatensatz mitschleppt
Bestellungen Herunterladen Import Bestellungen samt Positionen, Adressen und Kunden Über das Feld Alter Bestellungen für Sync begrenzen Sie, wie weit zurück gesucht wird

Welche dieser Aufgaben es in Ihrem Mandanten gibt, entscheidet Ihr Bedarf: Angelegt wird, was Sie tatsächlich brauchen. Wie eine Aufgabe läuft und was ihr Zeitplan bedeutet, steht unter Aufgaben.

Die beiden Produktaufgaben schließen einander aus. Steht eine von ihnen am Kanal, lässt sich die andere nicht mehr anlegen. TRADElube antwortet dann mit dem Hinweis, dass eine alternative Aufgabe bereits besteht. Sie entscheiden also einmal, ob TRADElube den Katalog im Shop führt oder ob der Shop ihn führt und TRADElube nur die Zahlen nachträgt.

Kollektionen und Medien gehen nur in eine Richtung, nämlich in den Shop hinein. Eine dort gepflegte Kollektion lässt sich also nicht übernehmen, und dasselbe gilt für die Mediathek des Shops. Gepflegt werden beide in TRADElube.

Besonderheiten und Grenzen

Kollektionen liegen alle auf einer Ebene. Shopify kennt keine Unterkollektion, Ihr Kategoriebaum kommt dort also flach an, eine Kollektion je Kategorie. Damit die Herkunft trotzdem lesbar bleibt, bietet der Transferplan von Kollektionen Hochladen den Kategoriepfad als Quelle für den Namen an, also Farben / Innenfarben statt zweimal Innenfarben.

Der Baum, den Ihr Kunde im Shop sieht, entsteht an anderer Stelle, nämlich im Menü, das Sie in der Verwaltung von Shopify pflegen. Dort hängen Sie die Kollektionen in die Reihenfolge und Gliederung, die der Shop zeigen soll. Die meisten Vorlagen stellen zwei Ebenen dar. Das ist Arbeit in Shopify und nicht in TRADElube, und sie fällt einmal an: Eine Kollektion, die einmal im Menü hängt, bleibt dort, auch wenn TRADElube ihren Inhalt später ändert.

Den Bestellstatus meldet der Kanal nicht zurück. Es gibt keine Aufgabe dafür, eine in TRADElube bearbeitete Bestellung bleibt im Shop also unverändert. Wer den Status im Shop pflegen will, tut das in Shopify.

Kunden überträgt der Kanal nicht von sich aus. Sie entstehen in TRADElube mit der Bestellung, die sie ausgelöst hat, und wandern nicht als eigener Bestand in den Shop.

Der Hersteller geht mit, aber nicht als Hersteller. Shopify führt am Produkt das Feld Anbieter, und der Transferplan von Produkte Hochladen belegt es mit dem Namen Ihres Herstellers. Eine eigene Aufgabe für Hersteller gibt es nicht, und eine Kanalzuordnung entsteht dabei auch nicht: Im Shop steht danach ein Name, kein Verweis.

Steuersätze werden nicht zugeordnet. Shopify liefert den Satz je Bestellposition mit, TRADElube übernimmt ihn von dort, und ein Register dafür wäre leer.

Häufige Fragen

Im Shop lässt sich keine Variante auswählen. Dann steht im Register Optionen des Kanals nichts, und der Abschnitt Optionen des Plans Produktvariante ist entsprechend leer, siehe Produkte Hochladen.

Meine Unterkategorien stehen im Shop neben ihren Oberkategorien. In der Kollektionsliste ist das so vorgesehen, siehe oben. Den Baum bauen Sie im Menü des Shops, in dessen Verwaltung.

Ich will die Kollektionen gar nicht von TRADElube pflegen lassen. Dann lassen Sie Kollektionen Hochladen weg und legen in Shopify automatische Kollektionen an, die sich ihre Produkte selbst über eine Bedingung holen. TRADElube liefert dafür die Felder, auf die eine solche Bedingung zugreifen kann, siehe Produkte Hochladen.

Zugang Anfordern steht nicht da. Die Schaltfläche erscheint erst, wenn im Feld Shop ein Shopname steht. Ohne Shop wüsste sie nicht, wohin sie führen soll.

Zwei Shops an einem Mandanten. Das ist vorgesehen, und zwar als zwei Kanäle desselben Typs mit eigenen Zugangsdaten, eigenen Zuordnungen und eigenen Aufgaben, siehe Kanäle.

Weiterführend