Datenquellen einrichten

Diese Anleitung bringt TRADElube dazu, die Datei Ihres Lieferanten selbst abzuholen: in einem festen Takt und ohne dass jemand sie von Hand hochlädt. Dafür braucht es zwei Dinge: eine Datenquelle, die sagt, wo die Datei liegt und wie TRADElube sich dort anmeldet, und einen Endpunkt an der Aufgabe, der diese Quelle mit einem Datenformat verbindet. Beides richten Sie hier ein. Die Felder im Einzelnen stehen unter Datenquellen (Referenz).

Der umgekehrte Weg funktioniert genauso: Über FTP und SFTP kann TRADElube eine exportierte Datei auch abliefern. Die Schritte sind dieselben, nur die Aufgabe ist dann ein Export.

Voraussetzungen

  • Die Zugangsdaten des Servers: Rechnername, Benutzername und Passwort, dazu das Verzeichnis, in dem die Dateien liegen. Bei HTTP stattdessen die Adresse und, falls nötig, die Anmeldung.
  • Eine dateibasierte Aufgabe mit fertigem Datenformat, etwa aus Produkte aus Datei importieren.

Schritt für Schritt

  1. Datenquelle anlegen. Öffnen Sie Einstellungen und dort Datenquellen. Neu öffnet ein Menü mit den drei Typen FTP, SFTP und HTTP. Der Typ steht nach dem Anlegen fest. Bietet der Lieferant FTP und SFTP an, nehmen Sie SFTP, es überträgt verschlüsselt. HTTP ist der Typ für einen Abruf per Adresse, es kann allerdings nur lesen. Für einen Export braucht es FTP oder SFTP.

  2. Zugangsdaten eintragen. Geben Sie der Quelle einen Namen, der den Lieferanten nennt, denn unter diesem Namen wählen Sie sie später am Endpunkt aus. Tragen Sie Host, Port, Verzeichnis, Benutzername und Passwort ein; bei HTTP die Basisadresse und gegebenenfalls die Anmeldung.

  3. Verbindung prüfen. Bei FTP und SFTP steht über den Feldern die Schaltfläche Verbinden. Nutzen Sie sie sofort: Sie meldet in zwei Sekunden, ob Anmeldung und Verzeichnis stimmen, und ein Klick auf die Meldung zeigt die Antwort des Servers. Ohne diese Probe fällt ein Tippfehler erst auf, wenn die geplante Ausführung leer ausgeht.

  4. Endpunkt an der Aufgabe setzen. Öffnen Sie die Aufgabe und im Bereich Konfiguration die Liste Endpunkte. Ein Endpunkt verbindet drei Angaben: das Datenformat, die Datenquelle und das Dateimuster. Wählen Sie Format und Quelle, und prüfen Sie das vorbelegte Dateimuster: {Name} steht darin für den Namen des Datenformats, * für eine beliebige Zeichenfolge. Die Datei des Lieferanten muss zu diesem Muster passen, sonst greift die Ausführung sie nicht auf. Was die übrigen Felder tun, steht in der Referenz.

  5. Zeitplan einstellen. Stellen Sie das Feld Leistung der Aufgabe auf einen Takt, etwa Nächtlich. Von da an sieht jede Ausführung im Verzeichnis nach, liest, was zum Muster passt, und benennt die verarbeitete Datei um, sodass sie beim nächsten Mal nicht erneut gelesen wird. Sie bleibt dabei auf dem Server liegen, als Beleg, was geliefert wurde.

Ergebnis prüfen

Legen Sie eine Datei in das Verzeichnis und starten Sie die Aufgabe einmal über Ausführen, statt auf den Zeitplan zu warten. Drei Dinge zeigen, dass die Strecke steht:

  • Die Ausführung endet ohne Fehler, und die Nachverfolgung zeigt die Übertragungen der gelesenen Zeilen.
  • Auf dem Server ist die Datei nach dem Muster für verarbeitete Dateien umbenannt.
  • Ein zweiter Start ohne neue Datei liest nichts, denn die umbenannte fällt aus dem Muster heraus.

Häufige Stolpersteine

  • Das Dateimuster greift nicht. {Name} ist der Name des Datenformats, nicht der Datei. Heißt das Format „Artikelliste CSV" und die Datei preisliste.csv, passt das vorbelegte Muster nicht. Passen Sie das Muster in Schritt 4 an den tatsächlichen Dateinamen an.
  • Dieselbe Datei soll noch einmal gelesen werden. Die Ausführung aus Schritt 5 hat die verarbeitete Datei umbenannt und damit für den nächsten Lauf unsichtbar gemacht. Legen Sie die Datei neu ins Verzeichnis oder benennen Sie sie zurück. Es gibt keinen verborgenen Merkzettel, nur das Muster.
  • Eine Datenquelle allein tut nichts. Die Quelle aus Schritt 1 wird erst wirksam, wenn ein Endpunkt sie nennt, wie in Schritt 4. Umgekehrt gilt das auch: Für den Upload von Hand über Ausführen braucht es gar keinen Endpunkt.
  • Nach einem Passwortwechsel beim Lieferanten ändern Sie genau eine Stelle, die Zugangsdaten aus Schritt 2. Alle Aufgaben, deren Endpunkte sie nennen, laufen beim nächsten Mal wieder.

Weiterführend