TRADElube 1.3.0.13 Release Notes
Release Datum: 30.06.2026
Diese Release Notes fokussieren auf die wichtigsten Neuerungen und Verbesserungen, unabhängig vom Entwicklungsaufwand, basierend auf ihrem Informationsgehalt. Kontinuierliche interne Optimierungen der Softwarearchitektur, Performance und Systemstabilität erfolgen ebenfalls, werden aber nicht explizit aufgeführt.
Upgrade auf .NET 10
TRADElube wurde auf .NET 10 aktualisiert. Dies bringt interne Performance-Verbesserungen und stellt sicher, dass die Plattform auf einer aktuell unterstützten Laufzeitumgebung betrieben wird.
Übertragungsfehler bei Abmessungen
Beim Hochladen von Produkten zu WooCommerce kam es zu einem Fehler, wenn die Felder für Abmessungen (Länge, Breite, Höhe) nicht befüllt waren:
Ungültige(r) Parameter: dimensions. dimensions[length] ist nicht vom Typ string.
WooCommerce erwartet in diesem Fall einen leeren Wert anstelle von keinem Wert, was nun korrekt übermittelt wird.
Also so ...
"dimensions": {
"length": "",
"width": "",
"height": ""
}
statt so ...
"dimensions": {
"length": null,
"width": null,
"height": null
}
Die Besonderheit an der WooCommerce API ist sowieso, dass Float- bzw. Dezimalnummern als String (bzw. eingeschlossen in Hochkomma) übergeben werden müssen. Das ist aus unserer Erfahrung eher etwas ungewöhnlich.
Erweiterte Preisregeln über Auswahl
Im Transferplan der Aufgabe "Shopware Produkte Hochladen" im Register "Erweiterte Preise" war die Zuweisung einer Preisregel bisher ein einfaches Freitext-Feld, in das der genaue Regelname manuell eingetragen werden musste. Dieses Feld wurde nun durch ein Auswahlfeld ersetzt, das die verfügbaren Regeln direkt aus Shopware lädt. So kann man nun die gewünschte Regel bequem aus einer Liste auswählen, ohne den Namen exakt kennen zu müssen.
Bestehende Konfigurationen, in denen ein Regelname als Freitext eingetragen war, werden beim nächsten Aktualisierungslauf automatisch migriert. Es ist keine manuelle Anpassung nötig.
Upgrade Shopify API Version
Upgrade der Shopify API Version auf 2026-04, inklusive Anpassung der Lagerbestandssynchronisierung an neue Anforderungen dieser API-Version.
Gelöschte Produkte wurden nicht entfernt
In der Aufgabe "Shopify Produkte Hochladen" wurden Produkte, die aus der Quelle entfernt wurden, in der Nachverfolgung korrekt als entfernt markiert — jedoch wurde das Produkt in Shopify tatsächlich nie über die API gelöscht. Das Produkt blieb dadurch als Datenleiche im Shop bestehen. Dieses Verhalten wurde nun korrigiert.
Manuelle Bereinigung bereits betroffener Produkte
Es können sich in Shopify nun noch Produkte befinden, die TRADElube bereits als entfernt kennt, im Shop aber noch vorhanden sind. Diese sollten manuell bereinigt werden. Um diese zu identifizieren:
- In der Aufgabe "Shopify Produkte Hochladen" ganz nach unten scrollen zum Bereich Nachverfolgung.
- Den Filter auf Entfernt setzen.
- Die aufgelisteten Produkte sind jene, die TRADElube als gelöscht markiert hatm, diese sollten nun manuell im Shopify-Shop geprüft und bei Bedarf gelöscht werden.
Robusteres Hochladen von Produktvarianten
Bisher mussten beim Hochladen von Produkten mit mehreren Varianten in der Aufgabe "Shopify Produkte Hochladen" alle Optionswerte (z.B. Farbe, Größe) vollständig und widerspruchsfrei in den Produktdaten hinterlegt sein. Fehlten Werte oder waren sie doppelt vergeben, kam es zu Fehlermeldungen wie:
- variants/0: The variant 'Default Title' already exists.
- variants/0: You need to add option values for Farbe
- The variant 'blau / 35cm' already exists. Please change at least one option value.
Die Übertragungslogik wurde nun so erweitert, dass solche wiedersprüchlichen Werte automatisch aufgelöst werden:
- Varianten ohne Quell-Optionswert behalten den bereits in Shopify vorhandenen Wert.
- Mehrfach vergebene Optionswerte (z.B. zwei Varianten mit Farbe „blau") werden automatisch eindeutig gemacht - die zweite Variante erhält „blau-".
- Optionen ohne echte Werte werden weggelassen, wenn andere Optionen die Varianten bereits ausreichend unterscheiden.
- Sind überhaupt keine Optionswerte vorhanden, aber mehrere Varianten vorhanden, wird eine Platzhalter-Option mit eindeutigen Bindestrich-Werten angelegt, damit Shopify die Varianten technisch unterscheiden kann.
Beachten Sie: Hat eine Variante in Shopify bereits einen Optionswert, in den Quelldaten aber keinen mehr, wird der vorhandene Shopify-Wert aus Sicherheitsgründen nicht gelöscht, sondern beibehalten. So wird verhindert, dass durch leere Quelldaten versehentlich Optionswerte verloren gehen. Soll ein solcher Wert tatsächlich entfernt werden, muss dies manuell direkt im Shopify-Shop erfolgen.
Autovervollständigung im Skript-Editor
In den Transferplänen der Kanäle und Aufgaben wurde der Skript-Editor um eine kontextbezogene Autovervollständigung erweitert. Beim Schreiben eines Skripts werden die verfügbaren Variablen und Funktionen mit ihrem jeweiligen Typ nun automatisch vorgeschlagen — sowohl während der Eingabe als auch auf Abruf über Ctrl+Space.
Tippt man hinter einer Variable einen Punkt, öffnet sich automatisch eine Liste passender Methoden und Eigenschaften:
- Bei einfachen Typen wie
StringoderDateTimewerden die entsprechenden JavaScript-Methoden angeboten (z. B.toLowerCase(),includes(,getFullYear()etc.). Die Spalte rechts zeigt dabei Parametertypen und Rückgabewert. - Bei komplexen Objekttypen (z. B. Produkt, Kunde) werden die verfügbaren Eigenschaften und Methoden des jeweiligen Typs angezeigt.
- Hält man die Maus über einen Vorschlag, erscheint ein Tooltip mit Anzeigename, vollständiger Typdefinition und — sofern hinterlegt — dem konfigurierten Beispielwert.

Zusätzlich unterstützt der Skript-Editor nun die Suchfunktion (Ctrl+F), mit der im Skriptinhalt gesucht und ersetzt werden kann.
Benutzerdefiniert Bestellungen Importieren
Im benutzerdefinierten Kanal steht nun die neue Aufgabe "Bestellungen Importieren" zur Verfügung. Damit lassen sich Bestellungen aus Dateien (CSV, XLS, XML oder JSON) einlesen, deren Aufbau über einen frei konfigurierbaren Transferplan abgebildet wird.
Der Transferplan ist analog zur bestehenden Aufgabe "Bestellungen Exportieren" gegliedert und umfasst die Bereiche Allgemein, Kunde, Rechnungsadresse, Lieferadresse sowie Bestellpositionen mit den Untergruppen Positionen und Referenzen.
Bestellpositionen können dabei alle in TRADElube unterstützten Typen abdecken (Produkt, Rabatt, Gutschein, Zuschlag, Versand). Der jeweilige Typ wird je Datensatz entweder aus einem Quellfeld oder über einen festen Wert bestimmt. Über die Referenzen lassen sich Verknüpfungen zwischen Positionen, etwa zwischen einer Versandposition und den zugehörigen Produktpositionen, gezielt abbilden.
Fehler bei erneutem Hochladen von Bildern
Schlug beim Hochladen eines Bildes über die Aufgabe "Shopware Medien Hochladen" die Übertragung fehl, wurde beim nächsten Versuch ein Folgefehler (siehe Abb.) ausgelöst, der eine erneute Übertragung verhinderte. Fehlgeschlagene Uploads lassen sich nun wieder ohne Weiteres erneut übertragen.
In diesem Zuge wurde auch das Feld "Name" in der Detailansicht der Medienverwaltung editierbar gemacht, sodass fehlerhafte Mediennamen direkt korrigiert werden können.
Neue Datensätze nach Fehler nicht mehr erneut übertragen
Schlug die erstmalige Übertragung eines neuen Datensatzes (z. B. ein Produkt, eine Kategorie oder ein Bild) fehl und wurde der Datensatz anschließend bearbeitet, wurde er bei allen folgenden Synchronisierungsläufen dauerhaft ignoriert. Dieses Verhalten trat bei allen Hochladen-Aufgaben auf (Shopware, Shopify, WooCommerce u. a.).
War der Datensatz nach dem Fehler nicht bearbeitet worden, griff der normale Fehlerwiederhol-Mechanismus korrekt. Der Bug trat also nur in Kombination mit einer nachträglichen Bearbeitung auf. Das ist jedoch genau das, was man intuitiv versucht, wenn eine Übertragung scheitert: den Datensatz korrigieren und neu starten, was in diesem Fall das Problem quasi verschärfte.
Als bisheriger Workaround konnte die Fehlermeldung in der Nachverfolgung der jeweiligen Aufgabe gelöscht werden, woraufhin der Datensatz beim nächsten Lauf wieder als neu behandelt und erneut übertragen wurde.