WooCommerce anbinden

Diese Anleitung verbindet Ihren WooCommerce-Shop mit TRADElube: von den vier Angaben aus dem Shop über den Kanal bis zu den Zuordnungen und der ersten Übertragung. Die vier Angaben gehören zu zwei Schnittstellen, denn WooCommerce ist ein Erweiterungsmodul für WordPress, und die Bilder laufen über WordPress. Warum das so ist, steht unter WooCommerce (Kanäle). Den Weg durch TRADElube, der bei jedem System gleich ist, beschreibt Kanal einrichten vollständig.

Voraussetzungen

  • Zugang zur WordPress-Verwaltung Ihres Shops mit Administratorrechten. Dort entstehen Schlüsselpaar und Anwendungspasswort.
  • Der WooCommerce-Kanal in TRADElube ist angelegt. Das übernehmen wir, siehe Kanal einrichten.

Schritt für Schritt

Achtung: Der Shop zeigt Consumer Secret und Anwendungspasswort nur bei der Anlage an. Danach gibt es keinen Weg zurück zu diesen Werten. Kopieren Sie beide sofort, in den Schritten 2 und 3.

  1. Das REST-Schlüsselpaar anlegen. In der Verwaltung führt der Weg über WooCommerce und Einstellungen in das Registerblatt Erweitert, dort zum Eintrag REST-API-Schlüssel.

    Liste der REST-API-Schlüssel in den erweiterten WooCommerce-Einstellungen

  2. Den Schlüssel beschreiben und generieren. Über Schlüssel hinzufügen öffnen Sie das Formular. Vergeben Sie eine Beschreibung, an der Sie die Anbindung wiedererkennen, etwa TRADElube, wählen Sie ein Konto mit Administratorrechten und stellen Sie die Berechtigungen auf Lesen/Schreiben. Der Grund: TRADElube schreibt Ihren Katalog in den Shop, mit Leserechten allein kommt dort nichts an. Nach API-Schlüssel generieren kopieren Sie Consumer Key und Consumer Secret.

    Formular für einen neuen REST-API-Schlüssel mit Beschreibung TRADElube und der Berechtigung Lesen/Schreiben

  3. Das Anwendungspasswort anlegen. Für die Bilder meldet sich TRADElube bei WordPress an, mit Ihrem Benutzernamen und einem Anwendungspasswort. Das ist nicht Ihr Anmeldepasswort, sondern ein eigenes, das WordPress für angebundene Programme erzeugt. Öffnen Sie unter Benutzer Ihr Profil und scrollen Sie zum Abschnitt Anwendungspasswörter: einen Namen eintragen, etwa TRADElube, dann Anwendungspasswort hinzufügen, und das angezeigte Passwort kopieren.

    Abschnitt Anwendungspasswörter im WordPress-Profil mit dem Namensfeld

  4. In TRADElube eintragen. Öffnen Sie unter dem Navigationspunkt Kanäle Ihren WooCommerce-Kanal über die Schaltfläche Bearbeiten. Im Bereich Zugangsdaten gehört die Adresse des Shops in das Feld Url, das Schlüsselpaar in Consumer Key und Consumer Secret, der WordPress-Benutzername in Benutzername und das Anwendungspasswort in Passwort. Speichern Sie den Kanal. Ob die Angaben stimmen, zeigt gleich das erste Neu Laden in Schritt 5.

    Bereich Zugangsdaten des WooCommerce-Kanals mit Url, Benutzername, Passwort, Consumer Key und Consumer Secret

  5. Zuordnungen füllen. Im Bereich Zuordnungen ist bei diesem Kanal wenig zu tun. Das Register Bestellstatus steht ohne Ihr Zutun richtig, denn TRADElube ordnet die festen WooCommerce-Status über ihre Bedeutung zu. In den Registern Zahlungsarten und Eigenschaften holt Neu Laden die Einträge des Shops, und Namensgleichheit schlägt die interne Seite vor. MwSt. Sätze und Lieferarten ordnen Sie von Hand zu. Das Register Eigenschaften bietet dabei nur an, was der Shop als Auswahl-Attribut kennt: Legen Sie Ihre Produktattribute im Shop an, bevor Sie hier zuordnen. Der ganze Weg steht unter Kanal einrichten.

  6. Attribute in die Transferpläne eintragen. Der Abschnitt Attribute kommt in beiden Plänen der Aufgabe Produkte Hochladen leer und entscheidet trotzdem über das Ergebnis. In den Plan Produkt gehören alle Auswahl-Eigenschaften, die der Shop zeigen soll, die Variantenachsen eingeschlossen. In den Plan Produktvariation gehören nur die Achsen. WooCommerce vererbt nichts vom Hauptartikel an die Variante, der zweite Plan ist also kein Zusatz, sondern der Ort, an dem die Achsenwerte entstehen. Was in welchen Abschnitt gehört, steht unter Produkte Hochladen (WooCommerce).

  7. Erstbefüllung starten. Starten Sie die Aufgaben einmal von Hand, in dieser Reihenfolge: erst Kategorien, Eigenschaften und Medien, dann die Produkte, danach die Lagerbestände. Der Grund: Was ein Datensatz als Verweis braucht, muss vorher da sein. Danach stellen Sie je Aufgabe den Takt ein. Beides im Einzelnen: Aufgaben planen und starten.

Ergebnis prüfen

Ob die vier Angaben stimmen, zeigt das erste Neu Laden an einem Zuordnungsregister: Kommt die Liste aus dem Shop an, steht die Verbindung. So sieht das Register Zahlungsarten danach aus:

Register Zahlungsarten des WooCommerce-Kanals mit gefüllter Spalte Extern nach Neu Laden

Scheitert später etwas, lesen Sie am Muster der Fehler ab, welche der vier Angaben falsch ist. Wie, steht unter WooCommerce (Kanäle). Nach der Erstbefüllung zeigt der Bereich Nachverfolgung der Aufgabe je Datensatz Erstellt, und im Shop steht Ihr Katalog. Sehen Sie an einer Stichprobe nach, am besten an einem Produkt mit Varianten.

Häufige Stolpersteine

  • Im Profil fehlt das Feld für den Namen. WordPress gibt Anwendungspasswörter nur über eine verschlüsselte Verbindung frei und lässt den Abschnitt aus Schritt 3 sonst ohne Feld und ohne Schaltfläche. Ist Ihr Shop über https erreichbar und das Feld fehlt trotzdem, endet die Verschlüsselung vor WordPress, etwa an einem vorgeschalteten Proxy Ihres Hosters. WordPress muss den weitergereichten Hinweis auf die gesicherte Verbindung dann in seiner Konfigurationsdatei auswerten, und das richtet Ihr Hoster ein. Ein Sicherheitsplugin, das Anwendungspasswörter sperrt, führt zum selben Bild.
  • Das Anmeldepasswort statt des Anwendungspassworts. In das Feld Passwort gehört das Anwendungspasswort aus Schritt 3. Mit dem normalen Anmeldepasswort läuft alles, nur die Bilder nicht.
  • Ein Schlüssel mit Leserechten. Mit der Berechtigung Lesen kommt Ihr Katalog nie im Shop an. Legen Sie den Schlüssel in Schritt 2 mit Lesen/Schreiben an. Die Berechtigung lässt sich am vorhandenen Schlüssel auch nachträglich ändern.
  • Ein verlorener Schlüssel oder ein verlorenes Passwort. Beide werden nur bei der Anlage angezeigt, in den Schritten 2 und 3. Suchen lohnt nicht: Erzeugen Sie einen neuen Schlüssel beziehungsweise ein neues Anwendungspasswort und tragen Sie die Werte in TRADElube neu ein.
  • Im Shop lässt sich keine Variante wählen. Dann ist der Abschnitt Attribute aus Schritt 6 leer geblieben, im Plan Produktvariation oder in beiden. Die Varianten stehen im Shop, aber ohne ihre Achsen, siehe Produkte Hochladen (WooCommerce).
  • Die Produktattribute fehlen im Shop. Das Register Eigenschaften aus Schritt 5 bietet nur an, was der Shop als Auswahl-Attribut kennt. Was vorher im Shop anzulegen ist, steht unter WooCommerce (Kanäle) bei den Besonderheiten.

Weiterführend