Varianten anlegen

Ein Lack in sechs Farbtönen und vier Gebinden ist ein Artikel mit 24 Varianten, und im Shop soll er als ein Artikel mit zwei Auswahllisten stehen, nicht als 24 Einzelprodukte. Diese Seite zeigt den Weg dorthin: die Achsen als Eigenschaften, der Import, der aus einer flachen Datei Haupt- und Variantenartikel macht, und die Stelle, an der die Achsen in den Shop gelangen. Sie gilt für die Datei, die eine Zeile je Variante führt und keine eigene für den Hauptartikel, denn dort entsteht die Familie erst beim Import. Von Hand entsteht sie nicht: Das Feld Eltern Produkt am Produkt ist ein Verweis und kein Eingabefeld. Führt das angebundene System seine Varianten dagegen selbst, bringt dessen Aufgabe zum Herunterladen die Familie schon fertig mit, siehe die Seite Ihres Systems unter Kanäle und Aufgaben. Das Modell dahinter, also warum eine Variante ein vollwertiges Produkt mit einem Eltern Produkt ist, steht unter Datenmodell.

Voraussetzungen

  • Der laufende Dateiimport aus Produkte aus Datei importieren. Varianten sind dessen Ausbaustufe.
  • Eine Datei mit einer Zeile je Variante. Eine eigene Zeile für den Hauptartikel braucht es nicht, er entsteht aus der Gruppierung.
  • Je Zeile zwei Angaben: ein Merkmal, das die Familie zusammenhält (etwa eine Gruppenkennung oder ein Nummernpräfix), und die Ausprägungen der Achsen (etwa Farbton und Gebinde).

Schritt für Schritt

  1. Die Achsen als Auswahl-Eigenschaften anlegen. Eine Achse, nach der im Shop gewählt werden soll, ist eine Eigenschaft vom Typ Auswahl. Nur eine Auswahl hat eine Optionsliste, und nur eine Optionsliste hat eine Reihenfolge, in der die Varianten später erscheinen. Legen Sie je Achse eine solche Eigenschaft an, mit Automatisch Befüllen, dann entstehen die Optionen beim Import aus den Werten der Datei. Der Weg im Einzelnen steht unter Eigenschaften konfigurieren.

  2. Der erste Plan legt die Hauptartikel an. Im Transferplan der Importaufgabe bekommt der führende Datensatz die Gruppierung: eine Spalte oder ein Skript, das je Familie denselben Wert liefert. Je Gruppe entsteht damit ein Produkt, der Hauptartikel. Die Zuordnung desselben Datensatzes trägt denselben Ausdruck wie die Gruppierung, denn sie gibt der Gruppe ihre Identität. Varianten sind nur der häufigste Fall dieser Zeile: Die Gruppierung fasst Zeilen zu einem Objekt zusammen, beim Bestellimport etwa die Positionszeilen zu einer Bestellung. Wo sie im Aufbau sitzt, steht unter Transferplan.

  3. Der zweite Plan hängt die Varianten an. Legen Sie über Hinzufügen einen zweiten Plan an, wieder auf dieselbe Datei, diesmal ohne Gruppierung und mit der Zeilenkennung als Zuordnung. Zwei Zuweisungen machen ihn zum Variantenplan:

    • Eltern Produkt findet den Hauptartikel über denselben Ausdruck wie die Gruppierung, eingefasst in die Suchfunktion, etwa FindProductWithMapping(GroupId).
    • Die Achsen-Eigenschaften bekommen je Variante ihre Ausprägung aus der Datei. Führt die Datei auch Einzelartikel ohne Varianten, trennt ein Filter die Zeilen: Der Variantenplan nimmt nur die Variantenzeilen, der erste Plan behält den Rest.
  4. Die Reihenfolge der Pläne prüfen. Die Pläne laufen je Zeile in ihrer Reihenfolge, und der Plan, der den Elternteil anlegt, muss vor dem stehen, der ihn sucht. Steht er dahinter, scheitert je Familie genau die erste Variante und heilt erst in der zweiten Ausführung.

  5. Die Feldverteilung entscheiden. Was innerhalb der Familie gleich ist (Name der Familie, Beschreibung, Kategorie), gehört in den Plan der Hauptartikel; was je Variante verschieden ist (EAN, Gewicht, Preis, Bestand, die Achsenwerte), in den Variantenplan. Ein Hauptartikel mit der EAN seiner ersten Variante ist der Fehler, der aus einer anderen Verteilung entsteht.

  6. Die Achsen in den Shop bringen. Dass eine Variante im Shop als wählbare Ausführung erscheint, entscheidet der Transferplan der Upload-Aufgabe: Die Achsen-Eigenschaften müssen dort in dem Abschnitt stehen, den Ihr System für Variantenachsen vorsieht, und der heißt je System anders. Welcher es ist und was dort einzutragen ist, steht auf der Seite Ihres Systems unter Kanäle und Aufgaben.

Die zwei Pläne der Importaufgabe über derselben Datei, mit Zuordnung und Gruppierung auf der Spalte GroupId

Ergebnis prüfen

Vier Blicke nach der Ausführung:

  • Die Zahlen: Je Familie ein Hauptartikel zusätzlich zu den Variantenzeilen der Datei. Am Demo-Bestand werden aus 161 Zeilen 179 Produkte, 18 davon Hauptartikel mit Varianten.
  • Am Hauptartikel listet der Bereich Allgemein die Produktvarianten als Verweise. An der Variante steht das Eltern Produkt.
  • Der Hauptartikel trägt keine Ausprägung einer Achse. Die Varianten tragen je eine je Achse.
  • Im Shop steht die Familie als ein Artikel mit einer Auswahlliste je Achse, in der Reihenfolge der Optionsliste.

Häufige Stolpersteine

  • Ein geschachtelter Datensatz erzeugt keinen Hauptartikel. Der naheliegende Aufbau, ein Knoten „Artikel" mit einem Knoten „Variante" darunter, liefert je Zeile genau ein Produkt und keinen Elternteil. Die Varianten scheitern dann daran, dass es ihn nie gab. Der Weg sind die zwei flachen Pläne aus den Schritten 2 und 3, und den Elternteil erzeugt die Gruppierung.
  • Zuordnung und Gruppierung driften auseinander. Beide tragen nach Schritt 2 denselben Ausdruck. Unterscheiden sie sich, entstehen Elternteile, die keine Variante wiederfindet.
  • Der Filter sitzt am falschen Knoten. Am gruppierten Datensatz greift ein Zeilenfilter nicht. Er gehört an den ungruppierten Variantenplan aus Schritt 3.
  • Die Achse ist als Text angelegt. Eine Text-Eigenschaft hat keine Optionsliste, also keine Reihenfolge, und im Shop keine Auswahl. Die Achse braucht schon in Schritt 1 den Typ Auswahl, denn nach dem Anlegen ist er nicht mehr änderbar. Dann hilft nur neu anlegen und neu zuweisen.
  • Alle Varianten scheitern, der Elternteil nicht. Das ist fast immer ein Folgefehler des Elternteils oder die Planreihenfolge aus Schritt 4. Die Zahl der Fehler ist größer als die Zahl der Ursachen, siehe Fehlermeldungen verstehen.

Weiterführend