Glossar

Wenn Sie in dieser Dokumentation oder in der Oberfläche auf ein Wort stoßen, das Sie so noch nicht kennen, steht es hier: kurz erklärt und mit dem Verweis auf die Seite, die es ausführlich behandelt. Jeder Eintrag nennt auch die Wörter, die wir dafür nicht verwenden. Die stehen da, weil Ihre Warenwirtschaft oder Ihr Shop dieselbe Sache oft anders nennt, und Sie den Eintrag dann trotzdem finden.

Begriffe

Aufgabe

Eine Aufgabe ist die Ausführungseinheit einer Übertragung: Sie verbindet einen Kanal mit genau einer seiner Aktionen, etwa die Aktion Produkte Hochladen, und legt fest, in welchem Abstand diese Aktion von selbst läuft. Solange keine Aufgabe besteht, geschieht an einem Kanal nichts, auch wenn er vollständig eingerichtet ist. Eine Aufgabe können Sie jederzeit auch von Hand über die Schaltfläche Ausführen starten.

Nicht verwendet: Job, Auftrag.

Mehr dazu: Aufgaben

Ausführung

Eine Ausführung ist das, was eine Aufgabe einmal tut: Sie arbeitet die fälligen Datensätze ab und endet mit einer kurzen Meldung, Ausführung beendet oder dem Fehler. Angestoßen wird sie vom Takt der Aufgabe oder von Ihnen über die Schaltfläche Ausführen. Ihr Ergebnis gilt nicht für alles auf einmal: Eine Ausführung kann erfolgreich sein und trotzdem einzelne fehlerhafte Datensätze hinterlassen, denn der Zustand hängt am einzelnen Datensatz.

Nicht verwendet: Lauf, Durchlauf, Durchgang.

Mehr dazu: Aufgaben

Bestelldaten

Bestelldaten sind die Angaben, die beim Verkauf entstehen: die Bestellung mit ihren Positionen, Zahlungs- und Lieferart, der Bestellstatus und der Kunde, der sie ausgelöst hat. Sie laufen meist in die Gegenrichtung der Stammdaten, nämlich vom Onlineshop oder Marktplatz zu Ihnen und von dort weiter in die Warenwirtschaft. In TRADElube finden Sie sie unter den Navigationspunkten Bestellungen und Kunden.

Nicht verwendet: Auftragsdaten.

Mehr dazu: Datenmodell

Connector

Ein Connector ist eine Bauart von Kanal, und zwar die umgekehrte: Nicht TRADElube spricht das angebundene System an, sondern ein Programm auf dessen Seite meldet sich bei TRADElube an und holt sich, was es braucht, heute etwa der CAO-Faktura-Connector. Wann übertragen wird, entscheidet deshalb das andere Programm. Ein Connector hat weder Aufgaben noch einen Zeitplan, und seine Transferpläne stehen im Kanal selbst. Erkennen können Sie ihn daran, dass sein Kanaltyp das Wort im Namen trägt.

Nicht verwendet: Kanal als Ersatzwort für Connector. Ein Connector ist ein Kanal, aber nicht jeder Kanal ist ein Connector.

Mehr dazu: Kanäle

Eigenschaft

Eine Eigenschaft ist ein selbst angelegtes Feld für Angaben, für die TRADElube kein festes Feld mitbringt, etwa "Material" oder "Energieklasse". Jede Eigenschaft hat einen Typ (Text, Logisch, Ganzzahl, Dezimalzahl, Datum, Datum und Uhrzeit, Auswahl) und lässt sich zu Gruppen bündeln, die auf der Detailseite als Register erscheinen. Eigenschaften gibt es für Produkte, Hersteller, Kategorien, Medien, Bestellungen und Kunden.

Nicht verwendet: Attribut, Merkmal. TriData nennt sein Gegenstück allerdings "Attribut", dort ist das Wort also richtig.

Mehr dazu: Eigenschaften

Kanal

Ein Kanal ist die Verbindung von TRADElube zu genau einem angebundenen System, etwa zu einer Warenwirtschaft, einem Onlineshop oder einem Marktplatz. Er trägt die Zugangsdaten dieses Systems, die Liste der Aktionen, die es beherrscht, und die Kanalzuordnungen der bereits übertragenen Datensätze. Mehrere Kanäle desselben Typs sind möglich, etwa zwei Shopware-Shops nebeneinander.

Nicht verwendet: Schnittstelle, Connector, Anbindung als Ersatzwort für Kanal.

Mehr dazu: Kanäle

Kanalzuordnung

Eine Kanalzuordnung hält fest, welcher Datensatz in TRADElube welchem Gegenstück im angebundenen System entspricht. Sie entsteht bei der ersten Übertragung und wird bei jeder weiteren benutzt, damit derselbe Datensatz aktualisiert und nicht ein zweites Mal angelegt wird. An jedem Datensatz finden Sie sie im Bereich Kanäle, mit dem Ziel im anderen System, dem Zeitpunkt der letzten Übertragung und dem Status.

Nicht verwendet: Objektzuordnung. Nicht zu verwechseln mit der Zuordnung in der Kanalkonfiguration, die etwas anderes meint.

Mehr dazu: Kanalzuordnungen

Lager

Ein Lager ist ein Ort, an dem Bestand geführt wird. Jeder Bestand eines Produkts gehört zu genau einem Lager, und mehrere Lager nebeneinander sind möglich. Angelegt werden sie unter Einstellungen, über die Schaltfläche Lager. Ein neuer Mandant bringt bereits eines mit, wer nur an einem Ort lagert, legt hier also nie eines an.

Nicht verwendet: Lagerort, Warenlager.

Mehr dazu: Bestände

Mandant

Ein Mandant ist Ihr eigener, abgeschlossener Datenbestand in TRADElube mit einer eigenen Datenbank. Produkte, Kanäle, Aufgaben und Einstellungen gehören immer zu genau einem Mandanten, und ein Benutzerkonto kann bei Bedarf Zugang zu mehreren haben. Angelegt wird ein Mandant von uns.

Nicht verwendet: Kunde, Instanz.

Mehr dazu: Zugang und Mandant

Marktplatz

Ein Marktplatz ist eine Verkaufsplattform, auf der viele Anbieter nebeneinander verkaufen, etwa eBay oder Shöpping. Für TRADElube ist er ein Kanal wie jeder andere, sein Umfang ist aber meist kleiner: Marktplätze nehmen häufig nur Bestellungen entgegen und melden den Bestellstatus zurück, ohne Produktdaten anzunehmen.

Nicht verwendet: Plattform.

Mehr dazu: Kanäle und Aufgaben

Nachverfolgung

Die Nachverfolgung beantwortet, was wann wohin übertragen wurde und woran eine Übertragung gescheitert ist. TRADElube führt dafür je Kanalzuordnung und Aufgabe einen Eintrag mit Status, Zeitpunkt und, im Fehlerfall, der Meldung des Zielsystems. Sie ist die erste Stelle, an der Sie nachsehen, wenn ein Datensatz im Zielsystem fehlt oder anders aussieht als erwartet.

Nicht verwendet: Tracing, Protokoll, Log.

Mehr dazu: Nachverfolgung

Onlineshop

Ein Onlineshop ist Ihr eigener Verkaufsauftritt, den Sie selbst betreiben, etwa auf Shopware, WooCommerce oder Shopify. Im Datenfluss ist er meist Ziel der Stammdaten und zugleich Quelle der Bestelldaten. Anders als ein Marktplatz nimmt er in der Regel den vollen Produktbestand auf.

Nicht verwendet: Shopsystem, Webshop.

Mehr dazu: Kanäle und Aufgaben

Stammdaten

Stammdaten sind die Daten, die Ihr Sortiment beschreiben und über längere Zeit gleich bleiben: Produkte und Varianten, Kategorien, Hersteller, Medien, Preise und Bestände. Sie werden meist aus der Warenwirtschaft übernommen oder in TRADElube gepflegt und von dort in Onlineshops und Marktplätze übertragen.

Nicht verwendet: Basisdaten.

Mehr dazu: Datenmodell

Synchronisation

Synchronisation ist das wiederholte Abgleichen zweier Datenbestände, sodass das Zielsystem dem entspricht, was in TRADElube gilt. Sie besteht aus einzelnen Übertragungen und läuft nicht dauerhaft: TRADElube überträgt, wenn sich in seinem eigenen Bestand etwas geändert hat, und beobachtet das Zielsystem nicht.

Nicht verwendet: Sync.

Mehr dazu: Grundlagen der Synchronisation

Transferplan

Der Transferplan legt fest, welches Feld einer Übertragung woher kommt und wohin geschrieben wird. Er steht an der Aufgabe und ist die Stelle, an der Sie eine Übertragung an Ihre eigenen Anforderungen anpassen. Er besteht aus einzelnen Zuweisungen, die in Abschnitten liegen, je Abschnitt ein Reiter.

Nicht verwendet: Mapping-Plan, Übertragungsplan.

Mehr dazu: Transferplan

Übertragung

Eine Übertragung bringt Daten von einer Seite zur anderen. Sie hat immer eine Richtung: Ein Import holt Daten nach TRADElube, ein Export gibt sie an das angebundene System ab. In der Nachverfolgung und am einzelnen Datensatz trägt das Wort seinen genauen Sinn: Dort ist eine Übertragung genau ein Datensatz in genau einer Aufgabe. Darin liegt der Unterschied zur Ausführung, und bei einer Störung kommt es genau darauf an: Die Ausführung kann erfolgreich sein, während einzelne Übertragungen darin fehlgeschlagen sind.

Nicht verwendet: Sync, Abgleich als Hauptwort.

Mehr dazu: Grundlagen der Synchronisation

Warenwirtschaftssystem

Ein Warenwirtschaftssystem, kurz Warenwirtschaft, ist das System, in dem Sie Artikel, Bestände und Belege führen, etwa TriData oder CAO-Faktura. Für TRADElube ist es meist die Quelle der Stammdaten und das Ziel der Bestelldaten.

Nicht verwendet: WaWi im Fließtext, ERP allein stehend im deutschen Text.

Mehr dazu: Kanäle und Aufgaben

Zuordnung

Eine Zuordnung verbindet einen Wert im angebundenen System mit dem passenden Wert in TRADElube, etwa die Anrede "Mr." des Shops mit "Herr". Sie steht am Kanal im Bereich Zuordnungen, je Liste ein Reiter, mit den beiden Spalten Extern und Intern. Betroffen sind alle Auswahllisten, die es auf beiden Seiten gibt: Anreden, Länder, Sprachen, Bestellstatus, Zahlungsarten, Lieferarten und, je nach Kanal, Eigenschaften und Produktattribute.

Nicht verwendet: Wertetabelle, Mapping. Nicht zu verwechseln mit der Zuweisung im Transferplan und mit der Kanalzuordnung.

Mehr dazu: Kanäle

Zuweisung

Eine Zuweisung ist eine einzelne Zeile im Transferplan: Sie sagt, woher ein Wert kommt und in welches Feld der Gegenseite er geschrieben wird. Es gibt drei Arten, wie der Wert entsteht: Als Feldzuweisung aus einer Spalte der Quelle, Als Fixer Wert für jeden Datensatz gleich, oder Zuweisung über Skript berechnet.

Nicht verwendet: Zuordnung, Mapping. Eine Zuordnung ist in TRADElube etwas anderes, siehe oben.

Mehr dazu: Transferplan

Weiterführend